2026-06-08
Erscheinungsdatum: 8. Juni 2026
Quelle: HJY Technisches Forschungsinstitut
In CWDM-Netzwerken (Coarse Wavelength Division Multiplexing) werden herkömmliche Dual-Fiber-CWDM-Mux-Demux-Einheiten typischerweise mit Duplex-Glasfaser-Patchkabeln gepaart, um eine bidirektionale Übertragung zu erreichen. Bei diesem Aufbau übertragen zwei separate Fasern die gleichen Wellenlängen, jedoch in entgegengesetzte Richtungen. Was aber, wenn Sie eine bidirektionale Übertragung benötigen, aber nur eine einzige Glasfaser zur Verfügung haben? In solchen Szenarien sind herkömmliche Zweifaserlösungen nicht ausreichend.
In diesen Fällen ist ein Single-Fiber CWDM Mux Demux eine unschätzbar wertvolle Lösung. In diesem Artikel erläutert das technische Team von HJY ausführlich die Funktionsprinzipien, Auswahlrichtlinien und Anwendungsvorteile von Einzelfaser-CWDM-Mux-Demux-Einheiten.
Das Kerndesign eines Single-Fiber CWDM Mux Demux liegt in seiner Fähigkeit, die bidirektionale optische Signalübertragung mit nur einer einzigen Faser durchzuführen und so wertvolle Faserressourcen zu schonen.
Aussehen:Typischerweise verfügt ein Single-Fiber-CWDM-Mux-Demux über nur einen Simplex-Line-Port, was den intuitivsten Unterschied zu Dual-Fibre-Geräten darstellt.
Portdesign:Einige Geräte verwenden möglicherweise ein Duplex-Port-Design, aber normalerweise ist nur ein Port aktiv, während der andere als „N/A“ gekennzeichnet ist oder inaktiv bleibt.
HJY-Lösung:Die von HJY bereitgestellte Single-Fiber-CWDM-Serie nutzt die hochpräzise Dünnfilmfilter-Technologie (TFF), die eine hocheffiziente Integration und Trennung von Signalen mit mehreren Wellenlängen über eine einzige Faser gewährleistet.
Die Fähigkeit von Single-Fiber-CWDM, eine bidirektionale Übertragung zu erreichen, liegt in der grundlegend anderen Wellenlängennutzung im Vergleich zu Dual-Fiber-Systemen.
Dual-Fiber-Systeme:Mux-Demux-Einheiten an beiden Enden nutzen für die Übertragung die gleichen Wellenlängen und stützen sich dabei auf zwei unabhängige Fasern zur Richtungsunterscheidung.
Einzelfasersysteme:Signale müssen bidirektional innerhalb derselben Faser fließen. Um Signalinterferenzen zu vermeiden, müssen die Mux-Demux-Einheiten an beiden Enden der Verbindung gepaarte, benachbarte unterschiedliche Wellenlängen verwenden.
Arbeitsmodus erklärt:
Gehen Sie in einem Einzelfaser-CWDM-Netzwerk davon aus, dass 8 Wellenlängen verwendet werden, um 4 Paare bidirektionaler Übertragung zu unterstützen. Am Standort A verwendet der Mux Demux 4 Wellenlängen (z. B. 1270 nm, 1290 nm ...) zum Senden (TX) und die anderen 4 Wellenlängen zum Empfangen (RX). Am Standort B müssen die Sende- und Empfangsfunktionen der Wellenlängen vollständig vertauscht werden.
Falldemonstration:
Standort A: Sendet bei 1270 nm und empfängt bei 1290 nm.
Standort B: Sendet bei 1290 nm und empfängt bei 1270 nm.
Durch diese „Cross-Pairing“-Methode werden Signale störungsfrei durch eine einzelne Faser übertragen, wodurch eine Vollduplex-Kommunikation erreicht wird.
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Abbildung 2. CWDM-Einzelfaser-Mux/Demux für bidirektionale Übertragung
Da jeder Kanalport eines Single-Fiber CWDM Mux Demux zwei verschiedene Wellenlängen gleichzeitig unterstützt (eine zum Senden, eine zum Empfangen), sind Benutzer bei der Auswahl optischer Transceiver oft verwirrt. HJY empfiehlt die folgenden Grundsätze:
HJY ist bestrebt, kostengünstige Einzelfaser-Übertragungslösungen für Rechenzentrumsverbindungen, 5G-Fronthaul und Unternehmensnetzwerke bereitzustellen.
Zusammenfassend ist der CWDM Single-Fiber Mux Demux eine Schlüsseltechnologie zur Lösung von Glasfaserressourcenengpässen. Durch die gepaarte Verwendung unterschiedlicher Wellenlängen ist eine parallele bidirektionale Datenübertragung über eine einzige Faser möglich.
HJY erinnert Sie daran: Wenn Sie ein Single-Fiber-CWDM-Netzwerk bereitstellen, verwenden Sie immer paarweise Mux-Demux-Einheiten und wählen Sie passende optische CWDM-Transceiver (wie SFP, SFP+, XFP) entsprechend dem spezifischen Wellenlängenplan aus. Eine sorgfältige Planung der Sende- und Empfangswellenlängen ist entscheidend für die Gewährleistung eines stabilen Netzwerkbetriebs.
Urheberrechtshinweis: Dieser Artikel wurde ursprünglich von HJY veröffentlicht. Bitte geben Sie bei erneuter Veröffentlichung die Quelle an.
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